Fritz Riedl
geboren 1923 in Wien, Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien (u.a bei Albert Paris Gütersloh), seit 1948 Arbeit an Bildteppichen, Mitglied des Art ClubAb 1953 kontinuierliche Ausstellungstätigkeiten im In- und Ausland: 1954 Teilnehmer an der Biennale von Venedig, 1959 an der documenta 2 in Kassel, 1963 an der Biennale de São Paulo
1967 Übersiedlung nach MexicoGründung der Gobelinemanufaktur „gobelinos mexicanos”1976 Rückkehr nach Österreich: 1976 Professur an der Kunsthochschule in Linz, 1978 Gründung des Instituts für künstlerische Textilgestaltung an der Kunsthochschule, 1991 Emertierung als Professor, zahlreiche Preise, Realisierung einer Reihe von großen Aufträgen für den öffentlichen Bereich im In- und Auslandlebt abwechselnd in Österreich und Mexiko.
Fritz Riedl gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der österreichischen Nachkriegskunst.
Marga Persson
1943 in Schweden geboren
Kunststudium an der Akademie für angewandte Kunst in Wien. Seit 1970 künstlerisch tätig (Bildteppiche, Zeichnung, Graphik, Objekte). Seit 1991 Atelier in Kefermarkt.
1970 Preis des Bundesministerium für Unterricht. 1982 Stipendium Skånes Konstförening. 1994 Kulturpreis des Landes Oberösterreich für bildende Kunst. 2005 Heinrich-Gleissner-Preis für bildende Kunst. Internationale Ausstellungstätigkeit und Vertretung in öffentlichen und privaten Sammlungen.
Kunstprojekte im öffentlichen Raum u.a. Sydkraft Malmö / Karolinska Institutet Stockholm / Austria Center Vienna / AKH Wien / Neues Rathaus Linz / J.Kepler-Universität Linz / Finanzlandesdirektion Salzburg / Pfarrkirche Stainach, Steiermark, zahlreiche Ausstellungen
Seit 1992 Professorin für Textil/Kunst&Design an der Kunstuniversität Linz und derzeit Leiterin des Instituts Kunst und Gestaltung.
Lee Chen-Hao
Lee Chen-Hao, geboren 1982 in Taichung (Taiwan), 2000 - 2004 Department of Fiber Style, Kun-Shan University of Technology, WS 2004 - 2005 und seit 2008: Master student Textil/ Kunst und Design, Kunstuniversität Linz, Teilnahme an Gruppenausstellungen u.a. in Taichung (Taiwan), Tainan (Taiwan), Papier Luxus, Steyrermühl (A), 2008.
Chang Ming-Chi
Chang Ming-Chi, geboren 1978 in Chiayi (Taiwan), 1993 - 1996 Department of Fine Arts, Taipei Private Hwa Kang Arts School, 2001 - 2005 Department of Fiber Style, Kun Shan University of Technology, seit 2006 Master Student, Textil/Kunst und Design, Kunstuniversität Linz, Teilnahme an Gruppenausstellungen in Tainan (Taiwan), Shanghai (China) und Helfenberg (A), Papier Luxus, Steyrermühl (A), 2008.
Pfarrkirche Heiliger Geist
1971 Arch. Scheichl/Treml
Die Kirche ist ein charakteristischer monumental wirkender Sichtbetonbau aus den 1970er Jahren. An den Wänden des Kirchenraumes befinden sich zwei großformatige Teppiche von Prof. Riedl.
Evangelische Versöhnungskirche
1997 Arch. Roland Rainer
Die Kirche wurde zusammen mit dem Gemeindezentrum von Arch. Roland Rainer entworfen und 1997 fertig gestellt. Roland Rainer verwendet Baumaterial mit historischem Wert und streicht die Lichtwirkung als immaterielles Gestaltungsmittel heraus.
Raum der Stille an der Universität
2003 neu gestaltet
Der Raum der Stille an der Universität ist ein interreligiöser Gebets-, Meditations- und Feierraum im Gebäude der Katholischen Hochschulgemeinde. Die ursprüngliche Hauskapelle der Kath. Hochschulgemeinde aus den 1960er Jahren wurde zu Beginn des 21. Jahrhunderts von einem Team von Studierenden der Kunstuniversität Linz (Andrea Barth: Architektur, Peter Kulev: Bildhauerei, Andrea Kren: Malerei) zu einem interreligiösen Raum umgestaltet.
In der bewussten Leere und Unbestimmtheit des Raumes wird im Rahmen der Reihe „kunstzeit” die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst gefördert.
